Mittwoch, 15 Januar 2014 18:28

Der faire Salon

Eine Initiative die bundesweit agiert und inzwischen über 400 erfolgreiche Unternehmen als Mitstreiter verzeichnet:


im FIGARO auf der Bilker Allee entstand dieses Fair - Konzept, aus welchem sich diese Wertegemeinschaft für das Friseurhandwerk entwickelte und in den Medien viel Aufmerksamkeit fand. Auch bei der erfolgreichen Einführung des Mindestlohns im Friseurhandwerk war diese Gemeinschaft sehr aktiv.

Der erste „faire Salon“ steht in Düsseldorf

Friseurbetriebe gibt es viele. Der Wettbewerb ist hart und auch verzerrt. Kunden haben die Wahl zwischen hochpreisigen Luxusfriseuren auf der Einen -, und Discountsalons auf der anderen Seite. Die plakative Werbung für den 10,- € Haarschnitt bestimmt das Straßenbild, der gut und professionell arbeitende Friseurbetrieb daneben verblasst und wird oft nicht mehr wahrgenommen.

Für viele „normale“ Friseurbetriebe sind die Folgen von Sparzwängen aber auch „Geiz ist geil“ Mentalität hart.  Unter solchen Bedingungen haben es selbst erfolgreiche Konzepte schwer.

Rene Krombholz, praktizierender Friseurmeister  und gleichzeitig erfolgreicher Fachautor für die Friseurbranche kann das bestätigen. Der Salon seiner Frau (FIGARO, Bilker Allee 74) gehört zu den bekanntesten im Stadtteil und konnte schon etliche Awards und Auszeichnungen für seine Leistung in Empfang nehmen.

„Kunden sehen heute in erster Linie den Preis – und nicht welche Leistungen oder Qualitäten dahinter stecken!“ so Krombholz. „In den meisten „Fast Salons“ (Fast wie Fastfood) stehen junge Friseurinnen am Bedienungsstuhl, wenig Berufserfahrung, niedriger Lohn. Wenn wir im FIGARO hochprofessionelle Mitarbeiter mit viel Berufserfahrung beschäftigen haben wir zwangsläufig höhere Kosten und andere Preise. Das ist ein Kundenvorteil den viele nicht sehen oder sehen wollen. Das gleiche gilt für die Zeit die wir uns für jeden einzelnen Kunden nehmen“

Gleichfalls Ärgernis in Krombholz Augen: Probearbeiten ohne Lohn und Mitbewerber die Ihre Lohnkosten auf diese Art senken, billigste Produkte – teils aus Re-Importen, Lohndumping aber auch abwälzen der Sozialabgaben durch ausschließliche Einstellung von Minijobbern.

Bei der „Geiz ist geil“-Mentalität bleibt immer etwas auf der Strecke, entweder die Qualität oder der Mensch. Aber wie macht man Kunden die Unterschiede klar?

„Viele Friseurunternehmen arbeiten wie wir im FIGARO, ehrlich nach ethischen Grundlagen. Wie kann man als Friseur der „Geiz ist geil“-Welle Paroli bieten?“ so Krombholz in seiner Überlegung.

Hieraus entstand die Initiative „DER FAIRE SALON“

FIGARO Teamchef Krombholz hatte der größten deutschsprachigen Friseur-Fachzeitung TOPHAIR International (und auch Ausrichter der „Trend & Fashion Days“ in Düsseldorf) sein Salonkonzept vorgestellt, gepaart mit einer Idee.  Die Chefredaktion war beigeistert und so entstand die Website „www.der-faire-salon.de“ wo sich Friseure, die fair arbeiten, kostenlos registrieren können - sofern sie bestimmte Kriterien einhalten.

Somit ist „DER FAIRE SALON“ gleichzeitig ein GÜTESIEGEL für Kunden.  Kunden können in dieser Website Ihren fairen Salon finden aber auch erfahren was unter „fair“ verstanden wird.

Initiator des „fairen Salon“ ist www.friseur-news.de - ebenfalls Werk des Unternehmens Krombholz – und seit Jahren unter den Top5 der Branchenportale im Friseurhandwerk. TOPHAIR International agiert als Kooperationspartner. Als Unterstützer mit dabei: die bekanntesten Berater der Branche und einige Firmen die im Sinne der WIN-Prinzips arbeiten.  

FIGARO war der erste faire Salon – inzwischen sind es schon über 400. Gemäß dem WIN-Prinzip nachdem alle gemeinsam agieren, es besagt: „Langfristiger Geschäftserfolg ist nur möglich wenn alle Beteiligten – (Kunden – Unternehmen – Mitarbeiter) einen Vorteil davon haben!“

www.der-faire-salon.de

 




Letzte Änderung am Montag, 03 Februar 2014 20:27
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