In Bilk beginnt das Schützenfest nicht erst mit dem Antreten der Gesellschaften – es beginnt viel früher, dort, wo Brauchtum wächst: bei den Kleinsten.
Am Möschesonntag, 13. Juni 2026, ab 13:00 Uhr, startet das große Bürger- und Kinderschützenfest und setzt damit den ersten emotionalen Auftakt für das Bilker Schützenfest 2026.
Warum überhaupt ein Kinderschützenfest?
Das Kinderschützenfest entstand ursprünglich, um Kindern spielerisch das Schützenwesen näherzubringen – nicht als Pflicht, sondern als Freude.
In Bilk wird diese Tradition seit Jahren gepflegt: Kinder erleben Gemeinschaft, Musik, Bewegung, Verantwortung und ein erstes Gefühl dafür, was es bedeutet, Teil eines lebendigen Stadtteils zu sein.
Viele spätere Jungschützen, Fahnenschwenker oder Tambourspieler haben genau hier angefangen.
Was wird geboten?
Das Bürger- und Kinderschützenfest ist längst ein kleines Volksfest im Volksfest. Geboten werden unter anderem:
- Kinderschützenkönigsschießen (mit ungefährlichen Spielgeräten)
- Umzug der Kinder zum Platz
- Spiel- und Mitmachstationen
- Musik der Bilker Tambourcorps und Kapellen
- Kleine Ehrungen und Orden für die jüngsten Teilnehmer
Es ist ein Tag, an dem Bilk zeigt, wie Brauchtum aussieht, wenn es von Herzen kommt.
Blick hinter die Kulissen – die Kinder proben schon jetzt
Wer in den letzten zwei Wochen am Bilker Schützenplatz vorbeikam, hat es gehört: Marschmusik – aber in einer Tonlage, die man nur von Kindern kennt.
Einmal pro Woche üben dort die Kinder der Kindertagesstätte Ulenbergstraße für ihren großen Auftritt.
Unter der liebevollen Anleitung von Swenja und Uschi wird marschiert, gelacht, wieder neu sortiert, und manchmal auch einfach nur gejubelt, weil die Gruppe endlich gleichzeitig losläuft.
Heute war ein besonderer Tag: Die Uniformen der Schützen wurden vorgestellt.. Hüte, die noch ein bisschen zu groß sind. Jacken, die vielleicht erst in zehn Jahren passen.
Aber das spielt keine Rolle – die Kinder haben ihre eigenen Uniformen gebastelt, stellen neugierige Fragen und strahlen vor Vorfreude.
Es ist diese Mischung aus Stolz und kindlicher Begeisterung, die zeigt, wie Brauchtum weitergegeben wird: nicht durch Pflicht, sondern durch Freude.
Ein großes Dankeschön gilt den Erzieherinnen, die mit Geduld, Herz und Humor dabei sind. Ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich.
















