Donnerstag, 19 Februar 2026 12:31

Arcaden‑Vorplatz

Wird Bilks Eingang endlich grüner?

Der Bereich rund um den Bilker Bahnhof gehört zu den am stärksten frequentierten Orten im Stadtteil – und gleichzeitig zu denen, die vielen Bewohnerinnen und Bewohnern seit Jahren ein Dorn im Auge sind. Wer in Unterbilk lebt, kennt den Anblick: ein steiniger, heißer Vorplatz vor den Arcaden, wenig Aufenthaltsqualität und kaum Grün. Genau dieser Ort soll nun endlich verändert werden, wie aus den aktuellen Gesprächen zwischen Stadt und Eigentümer hervorgeht 

Was das konkret für Unterbilk bedeutet

  • Der Arcaden-Vorplatz ist nicht irgendein Platz, sondern der tägliche Weg vieler Bilkerinnen und Bilker – zum Einkaufen, zur Bahn, zum Treffpunkt. Die Kritik aus der Nachbarschaft ist entsprechend deutlich: zu heiß, zu kahl, zu ungemütlich.
  • Die Stadt bestätigt, dass der Zustand nicht mehr zeitgemäß ist und spricht mit dem Eigentümer über Verbesserungen.
  • Hines Immobilien, Betreiber der Arcaden, signalisiert erstmals öffentlich, dass kurzfristige Maßnahmen möglich sind – ein wichtiges Signal für alle, die hier wohnen oder arbeiten.

Warum das für den Stadtteil so wichtig ist

Der Bilker Bahnhof ist längst mehr als ein S-Bahnhof. Seit dem Ausbau zum Regionalhalt ist er ein Eingangstor in den Stadtteil – und damit ein Ort, der prägt, wie Besucherinnen und Besucher Unterbilk wahrnehmen. Gleichzeitig ist er ein zentraler Knotenpunkt für die Menschen, die hier leben: für Pendler, Familien, Studierende, Seniorinnen und Senioren.

Ein grüner, einladender Vorplatz würde:

  • das Mikroklima im dicht bebauten Viertel verbessern
  • mehr Aufenthaltsqualität schaffen
  • den täglichen Weg vieler Menschen angenehmer machen
  • das Bild des Stadtteils nach außen stärken

Und was ist mit dem Plateau hinter den Arcaden?

Auch dieser Bereich betrifft direkt die Nachbarschaft. Die Diskussion um mögliche Bebauung sorgt für Spannung: Während der Eigentümer offenbar Wohnraum schaffen möchte, gibt es aus Verwaltung und Anwohnerschaft deutliche Vorbehalte. Viele im Viertel sehen den Mangel an Freiflächen und befürchten eine weitere Verdichtung – ein Thema, das in Bilk und Unterbilk seit Jahren präsent ist.