Rosenmontag in Bilk hat in diesem Jahr gezeigt, was echte Veedelskultur bedeutet. Auf der Elisabethstraße prasselte der Regen, der Wind pfiff durch die Häuserschluchten, und zwischendurch grollte sogar ein Gewitter. Es war nass, kalt und ungemütlich – und trotzdem war die Stimmung erstaunlich warm. Schon früh standen die ersten Jecken an der Straße, eingepackt in Regenjacken, Ponchos und improvisierte Abdeckungen. Und doch: Man kannte sich, man grüßte sich, man rückte zusammen. Dieses „Wir halten das gemeinsam durch“ machte den Tag besonders.
Kinder riefen nach Kamelle, die im Regen sofort weich wurden. Viele Süßigkeiten und Lebensmittel landeten später unweigerlich im Müll, weil sie durchnässt oder unbrauchbar waren – ein trauriger, aber unvermeidbarer Nebeneffekt eines Rosenmontagszugs im Dauerregen. Trotz des Wetters blieb alles friedlich. Die Menschen lachten, schunkelten, machten Fotos, teilten Schirme und gute Laune. Die Wagenbesatzungen im Zug gaben alles, obwohl sie selbst klatschnass waren. Und die Zuschauer blieben – viele länger, als man es bei diesem Wetter erwarten konnte.
80 Tonnen Müll – und ein großes Dankeschön
Nach Angaben der AWISTA fielen am Rosenmontag rund 80 Tonnen Müll an. Eine gigantische Menge, die zeigt, wie groß der Zug ist – und wie viel Arbeit dahintersteckt.
Darum gehört ein großes Dankeschön dazu:
- Danke an die AWISTA, die schon kurz nach dem Zugbeginn unterwegs war und die Elisabethstraße in beeindruckender Geschwindigkeit wieder sauber bekam.
- Danke an Polizei und Rettungskräfte, die trotz Regen, Kälte und rutschiger Straßen für Sicherheit sorgten.
- Danke an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zug, die sich vom Wetter nicht unterkriegen ließen.
- Und danke an die vielen Zuschauer, die geblieben sind, gefeiert haben und gezeigt haben, dass Bilk auch im strömenden Regen zusammenhält.
Ein Rosenmontag, der in Erinnerung bleibt. Ein Tag, der zeigt, dass Gemeinschaft nicht vom Wetter abhängt. Bilk hat gefeiert, gelacht, gefroren und zusammengehalten.
Und genau das macht diesen Rosenmontag auf der Elisabethstraße so besonders.
















