Mittwoch, 04 Oktober 2017 16:40

Bilker Allee

Tempo 30 im Gespräch

 

Ein Thema, das immer wieder aufflammt und auch die Gemüter erhitzt, ist das geforderte Tempo 30 auf der Bilker Allee.

Bereits seit Jahren gilt das Gebiet rund um die Bilker Kirche als Unfallschwerpunkt in Düsseldorf.
Das mag sich durch einige Veränderungen gebessert haben, dennoch birgt die Bilker Allee für alle Verkehrsteilnehmer ein hohes Gefahrenrisiko.

  • Die Verkehrsführung rund um die Bilker Kirche ist besonders für Fremde undurchsichtig.
  • An den Einmündungen der Concordia- und Friedenstraße sind immer wieder Gefahrensituationen zu bemerken.
  • Sehr kritisch ist die Einmündung Wissmannstraße, gegenüber der Parkplatzeinfahrt zu Rewe und der Stadtsparkasse. Hier quietschen täglich die Bremsen. Beinahe Unfälle sind an der Tagesordnung und manchmal kracht es auch richtig.
  • Die Kreuzung Bilker Allee- Kronprinzenstraße wie auch Einmündung Florastraße, ist von Schulkindern stark frequentiert. Auch hier wird (besonders an den Rheinbahn Haltestellen) geschubst, getobt gestoßen - wie schnell liegt ein Kind unter den Rädern?
  • An den Rheinbahn Haltestellen wurden wohlweislich Vor-Ampeln angebracht. Täglich versuchten zahlreiche Autofahrer rechts an der haltenden Straßenbahn vorbei zu fahren, um dann plötzlich vor aussteigenden Fahrgästen eine Notbremsung durchzuführen. Auch hier ist es schon zu Unfällen gekommen. Beseitigt ist auch dieses Thema nicht. Die tiefstehende Sonne macht diese Ampeln zu bestimmten Tageszeiten für die Autofahrer fast unsichtbar.

Das sind nur die wichtigsten Schwerpunkte, man könnte die Aufzählung weiter fortsetzen. Aber es zeigt, wie dringlich dieses Thema ist, welches derzeit von einigen Hausbesitzern und Anliegern der Bilker Allee angegangen wird.

Seit vielen Jahren ist dieses dringliche Thema mehrfach in der Bezirksvertretung vorgetragen worden. Auch die Schulen befürworten Tempo 30 auf der Bilker Allee.
Das einzige Veto kommt von der Rheinbahn die hier für einige 100 m das Tempo drosseln müsste.
Meiner Meinung nach hinnehmbar und mir unverständlich, warum keine Entscheidung pro Bürger und Anwohner getroffen wird.

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf ist Vorsitzender im Aufsichtsrat der Rheinbahn. Wir haben ihn mit diesen Fragen konfrontiert und sind auf seine Antwort gespannt.
Wir werden darüber berichten.

Rene Krombholz

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Oktober 2017 16:43